10.03.17

M&A im Medtech-Bereich geht über Branchengrenzen hinaus (Ausgabe 3/2017)

Fusionen und Übernahmen im Medtech-Bereich sind mehr und mehr von verschwimmenden Grenzen zwi- schen den Branchen gekennzeichnet. Eine saubere Trennung von verwandten Geschäftsbereichen wie Pharma, Gentechnologie und Robotik ist immer weniger möglich. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Christian Bridts, Gründer und Geschäftsführer von Bridts Corporate Finance, in einem Mitte Januar erschienenen Beitrag auf dem Informationsportal DeviceMed.

In der DACH-Region dominiert nach Bridts Einschätzung einzig die Ankündigung vom Börsengang der Healthineers genannten Medizintechnik-Sparte von Siemens das Geschehen. Diese erzielte zuletzt einen Umsatz von 13,8 Mrd. EUR und ein Ergebnis von 3,85 Mrd. EUR. Die größte bereits vollzogene Transaktion im zweiten Halbjahr 2016 war der Erwerb der Hamburger BSN Medical durch die schwedische SCA. Im Übrigen beobachtet Bridts eine gleichbleibend hohe Zahl kleiner und mittlerer Transaktionen, die zu mehr als 50% unter Beteiligung von Finanzinvestoren zustande kamen.

Bridts bemängelt bei mittelständischen Medtech- Unternehmen in der DACH-Region auch zu knappe Management-Ressourcen, die die Umsetzung gangbarer Strategien verhindern. Da Stillstand zu Verdrängung und dies zu Veräußerungsdruck führen kann, prognostiziert Bridts eine stabile bis wachsende Zahl der Transaktionen.



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