04.04.13

IPOs erfolgreicher mit Private Equity im Hintergrund (Ausgabe 4/2013)

Private-Equity-Häuser schaffen im Schnitt die erfolgreicheren Initial Public Offerings (IPOs): Aktien von Unternehmen, die von Finanzinvestoren an die Börse gebracht werden, gewinnen im ersten Börsenjahr stärker an Wert als Papiere aus Börsengängen ohne Private Equity im Hintergrund. Das zeigt ein Vergleich zwischen konventionellen IPOs und IPOs mit PE-Hintergrund der Jahre 2003 bis 2012.

Besonders augenfällig wird die Outperformance in den Jahren 2011 und 2012: Papiere nordamerikanischer Unternehmen, die Finanzinvestoren in dieser Zeit an die Börse brachten, legten im ersten Börsenjahr um durchschnittlich 24,8% zu, der Kurs von Aktien aus konventionellen IPOs lag hingegen nur um 16,4% über dem Ausgabepreis. Noch deutlicher vorne liegen die Private-Equity-IPOs in Europa: Papiere von Unternehmen mit Private-Equity-Hintergrund gewannen hier binnen zwölf Monaten 28,1%, Papiere aus konventionellen IPOs hingegen nur 0,1%.

Offenbar würdigen Investoren die Strukturen, die Private-Equity-Häuser in Portfoliounternehmen einziehen. Und als besonderer Vertrauensbeweis gilt, wenn Finanzinvestoren sich nicht vollständig, sondern schrittweise aus ehemaligen Portfoliounternehmen zurückziehen. Das zeigt eine Detailanalyse der 30 IPOs mit Private-Equity-Hintergrund in Deutschland und den Niederlanden.

www.pwc.de/private-equity-ipo



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