17.12.13

Deutsch-Chinesischer Wirtschaftstag 2013

Am 10. Dezember lud die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung e.V. (DCW) Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien zur gemeinsamen Diskussion bilateraler Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China nach Köln ein.

„Erst kommt das Fressen dann die Moral!“ mit diesem Zitat von Berthold Brecht leitete SHI Mingde, der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland seine Keynote ein. „Nach 35 Jahren haben wir die Phase des Fressens nun überwunden“, so SHI weiter in seiner Rede über den chinesischen Traum, ein modernes Land auf Augenhöhe mit allen anderen Ländern dieser Welt zu werden. Offen thematisiere er die Probleme, Chancen und Herausforderungen der chinesischen Wirtschaft und Politik. Besonders soziale Gerechtigkeit, Innovation, Urbanisierung sowie Qualität und Effizienz müssen und sollen stärker in den Fokus gerückt werden.

LING Haifeng, Vice President European Region bei Huawei Technologies Düsseldorf sieht in Europa trotz Krise eine Region mit gigantischen Entwicklungschancen. Er geht davon aus, dass China seine Investitionen zukünftig in Europa verstärken wird. Aber nicht nur marktrelevante Inhalte wurden auf dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag transportiert, auch die unterschiedlichen kulturellen Gegebenheiten und Ihre Auswirkungen auf die Geschäftsbeziehungen beider Länder waren Thema. Ein Apell aus der Verhandlungsforschung: Mehr Respekt und Achtung, weniger Arroganz und Ignoranz.

Ulrich Mäder, Inhaber der POLYMAX Gruppe Macao, der seit über 30 Jahren in China lebt und arbeitet, zeigte in einem Praxisvortrag seine Eindrücke und die Entwicklung des Landes in dieser Zeit auf. Im Abschlusspanel diskutierte er mit Helmut W. Schneider (Messer Group), Martin Schürmann (Klöckner DESMA Elastomertechnik) und Dr. Johannes Fottner (MIAS Group) über ihre langjährigen Erfahrungen im Reich der Mitte. In Einem waren Sie sich einig: „Es war nie so vorteilhaft in China zu investieren wie im Moment“.

Der gemütliche Teil des Abends bei Kölsch und Brezeln wurde mit einer deutschen und einer chinesischen Arie der Sopranistin Lin Wie eingeleitet.

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