15.03.17

Das aktuelle Stichwort: Die Digitalisierung kommt – auch im Bereich M&A? (Ausgabe 3/2017)

Die Digitalisierung macht auch vor dem Bereich M&A keinen Halt. Manch einer mag argumentieren, dass dies eine eher steile These ist. Doch die jüngere Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass sich jedes Geschäftsmodell durch den Einsatz von Technologien ändert. Sich vor diesen Veränderungen nicht zu scheuen, sondern sie zu nutzen und somit die Gestaltungshoheit zu wahren, sollte somit die Handlungsmaxime sein. Im Medienbereich hat diese Erkenntnis bereits Einzug gehalten, im Finanzsektor beginnt dieser Umbruch gerade.

Der Bereich der Unternehmenstransaktionen wird hier keine Ausnahme darstellen. Der Markt fordert diese technologische Unterstützung bereits ein. Die Zusammenführung von Sell Side und Buy Side ist der erste, offensichtlichste Schritt. Doch auch die Unterstützung des Beraters in weiteren Prozessschritten, wie der Akquise von Neumandaten, Unternehmensbewertung und Kaufpreisfindung, Identifikation von Kaufinteressenten, Koordination von Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs), Administration von Datenräumen oder der Suche nach Commercial Due-Diligence-Experten kann durch den Einsatz von Technologie effizienter gestaltet werden.

Die technologischen Kompetenzen zu schaffen ist notwendig, doch nicht hinreichend. Der wesentlichere Schritt ist die Bereitschaft, sich diesem Wandel zu stellen und ihn aktiv zu gestalten.

Kurosch D. Habibi, Geschäftsführender Gesellschafter

Carl Finance – Plattform für mittelständische Unternehmensverkäufe



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