02.12.11

Zehn Jahre China in der Welthandelsorganisation (Ausgabe 12/2011)

Der Markt für M&A-Transaktionen in China zeigt sich auch zehn Jahre nach dem Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation (WTO) weiterhin aktiv. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des ZEW auf Basis von Informationen aus der M&A-Datenbank Zephyr von BvD. Die im Beitrittsvertrag ausgehandelte Öffnung der chinesischen Wirtschaft für ausländische Investitionen sowie die Liberalisierung des Marktes haben die Rechtssicherheit erhöht und den Markteintritt für ausländische Firmen erleichtert. Es gibt jedoch weiterhin Beschränkungen. Transaktionen können in bestimmten Branchen oder mit besonderer Bedeutung für den Wettbewerb durch das Wirtschaftsministerium verhindert werden. Dies betraf etwa die gescheiterte Übernahme von Huiyuan durch Coca-Cola. Die Übernahme von Joyou durch Grohe in diesem Jahr ist ein Beispiel für eine erfolgreiche Transaktion. Die positive Entwicklung nach Chinas Beitritt zur WTO im Jahr 2001 zeigt sich deutlich an den grenzüberschreitenden M&A-Deals. Seit 2003, dem Jahr des Amtsantritts von Staatspräsident Hu Jintao, nahm die jährliche Anzahl von Transaktionen rasant zu und pendelte sich auf einem hohen Niveau ein. Zusammen mit der weltweiten Entwicklung ließ die M&A-Aktivität nach 2008 jedoch insgesamt nach. Die meisten Transaktionen chinesischer Firmen fanden in der verarbeitenden Industrie statt. Das zeigt, dass China für ausländische Investoren weiterhin ein attraktiver Produktionsstandort ist. Den vollständigen M&A-Report finden Sie unter

www.bvdinfo.com/Ueber-BvD/Presse



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