02.02.17

Ungebrochener Trend zu Megadeals (Ausgabe 1-2/2017)

Die bisherigen Megadeals bei weltweiten Fusionen und Übernahmen im Jahr 2015 sind im vergangenen Jahr 2016 nochmals deutlich übertroffen worden. Der ZEW-ZEPHYR M&A-Volumen-pro-Deal-Index klettert weiter von Höchststand zu Höchststand: 2016 konnte der bisherige Rekordwert von 106 Punkten im März 2015 vier weitere Male übertroffen werden und betrug im Oktober 2016 schließlich 113 Punkte – der mit Abstand höchste Indexwert seit Beobachtungsbeginn, so Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk. Der weiterhin anhaltende Trend zu Megadeals wird auch durch den gleitenden Zwölfmonatsdurchschnitt des ZEW-ZEPHYR M&A-Volumen-pro-Deal-Indexes verdeutlicht. Der Zwölfmonatsdurchschnitt lag im November 2016 bei 104 Punkten beim höchsten je gemessenen Wert. Grund für diese Entwicklung sind vor allem die gegenwärtigen Konsolidierungswellen in der Medienbranche und der Chemieindustrie in Kombination mit dem gleichzeitigen starken Rückgang von kleineren Transaktionen. Denn auffällig an der Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren ist, dass die Anzahl der M&A-Transaktionen immer mehr zurückgeht. Im Gegensatz dazu steht die Entwicklung des aggregierten finanziellen Transaktionsvolumens aller Deals, das so hoch ist, wie seit 2008 nicht mehr. Die Anzahl der Megadeals ist dabei beachtlich. Unterm Strich fanden sich unter allen Deals im Jahr 2016 bislang 30 mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 10 Mrd. EUR.



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