28.05.10

PwC-Studie „IPO Watch Europe 2010, Q1" (Ausgabe 6/2010)

Im ersten Quartal 2010 stieg die Zahl der Börsengänge (Initial Public Offerings, kurz: IPO) in Europa von 55 auf 77 (Q1 2009: 18 IPO). Das Gesamtvolumen erreichte insgesamt 4.671 Mio. Euro (Q1 2009: 9 Mio. Euro). Die gemessen am IPO-Volumen stärkste europäische Börse war im ersten Quartal 2010 die London Stock Exchange, die mit 20 Emissionen einen Gesamterlös von 2.092 Mio. Euro brachte. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres lag London lediglich auf dem dritten Rang hinter der Gemeinschaftsbörse NYSE Euronext und der Warschauer Börse. Deutliche Zuwächse verbuchte auch die Deutsche Börse. In Frankfurt gab es im ersten Quartal 2010 acht Emissionen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 1.745 Mio. Euro. Im vierten Quartal 2009 stand lediglich ein IPO mit Erlösen von 48 Mio. Euro zu Buche, während es im ersten Quartal 2009 überhaupt keinen Börsengang in Frankfurt gab. Mit den IPOs von Kabel Deutschland (Emissionsvolumen: 660 Mio. Euro) und der Brenntag AG (650 Mio. Euro) verzeichnete die Deutsche Börse zudem die europaweit größten IPOs der ersten drei Monate des Jahres 2010. Die übrigen europäischen Märkte spielten im ersten Quartal 2010 gemessen am Emissionsvolumen nur eine untergeordnete Rolle. So brachten IPOs an der NYSE Euronext lediglich ein Volumen von 303 Mio. Euro, an der Luxemburger Börse 195 Mio. Euro und in Oslo 142 Mio. Euro. Die Schweizer Börse SIX verzeichnete im ersten Quartal 2010 keine Neuzugänge (Q1 2009: 1 IPO).

 

* Quelle: Studie IPO Watch Europe 2010, Q1" von PricewaterhouseCoopers (PwC).



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