25.02.13

PwC-Studie: Institutionelle Investoren engagieren sich verstärkt auf dem Energiemarkt (Ausgabe 3/2013)

Das weltweite M&A-Volumen im Bereich Strom und erneuerbare Energien sank 2012 um 27% auf 154 Mrd. US-$. Die Zahl der Transaktionen fiel im Vergleich zum Vorjahr um 15% auf 1.014. Dafür erhöhten institutionelle Investoren ihr Engagement, wie aus der Studie „Power & Renewables Deals“ hervorgeht.

Nach dem Rückgang der M&A-Aktivitäten 2012 zeichnet sich für 2013 ein anziehendes M&A-Geschäft vor allem in Europa im Bereich der erneuerbaren Energien ab. PwC rechnet mit Deals im Bereich Onshore-Windkraft im Wert von mindestens 4 bis 5 Mrd. US-$. Erstmals wurden in der PwC-Studie die M&A-Aktivitäten in den Bereichen konventionelle Stromwirtschaft und erneuerbare Energien zusammengefasst. Der Grund: „Erneuerbare Energien haben sich mittlerweile zu einer festen Größe bei der Stromerzeugung entwickelt“, sagt Norbert Schwieters, Leiter des Bereichs Energiewirtschaft bei PwC.

Vor allem Unternehmen traten mit einem Volumen von 97 Mrd. US-$ als Käufer auf dem M&A-Markt im Bereich Strom und erneuerbare Energien auf. Dennoch sank ihr Anteil am gesamten M&A-Volumen von 80% 2011 auf 63%. Dagegen konnten 2012 institutionelle Investoren mit Käufen im Wert von 44 Mrd. US-$ ihren Anteil auf 29% verdoppeln.

PwC rechnet auch 2013 mit einem anhaltend starken Interesse institutioneller Investoren am Energiemarkt. Ihr Engagement ist auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Denn der Kapitalbedarf ist in den entwickelten Ländern hoch, um die altersschwache Infrastruktur zu modernisieren. „Institutionelle Käufer können Projekte oft zu günstigen Konditionen finanzieren“, so PwC-Experte Schwieters.


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