02.12.11

Private Equity-Rendite vor allem vom Fondsmanager abhängig (Ausgabe 12/2011)

Eine Studie von Golding Capital Partners und École des Hautes Etudes Commerciales de Paris (HEC) belegt, dass Private Equity-Investments im Schnitt eine Überrendite von 5% im Vergleich zum Aktienmarkt erzielen. Die Studie „Finding Alpha 2.0“ weist nach, dass die Überrendite (Alpha) von Private Equity-Investments gegenüber dem Aktienmarkt vor allem von den jeweiligen Fondsmanagern abhängt. „Faktoren wie Segment, Region oder industrieller Fokus spielen als Treiber des Alphas hingegen keine signifikante Rolle“, sagt Jeremy Golding, Geschäftsführer von Golding Capital Partners. „Neben dem Fondsmanager ist lediglich der Zeitpunkt des Investments ein weiterer signifikanter Faktor.“ „Die Auswahl des richtigen Fondsmanagers kann die Rendite eines Private Equity-Investments deutlich steigern“, erläutert Daniel Boege, Head of Buyout bei Golding Capital Partners. Die Studie belegt, dass eine Investition bei den 50% der besten Private Equity- Fondsmanager eine Überrendite von 18% erwirtschaftet. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Überrendite von Private Equity bewegt sich antizyklisch zu den Kapitalmärkten. In einem stabilen Marktumfeld errechnet die Studie eine Überrendite von 12%, in Rezessionsphasen liegt sie bei 18%. Bei moderatem Wachstum erzielen Private Equity-Investments eine Überrendite von 2%. In hochkonjunkturellen Phasen erwirtschaften sie im Vergleich zum Aktienmarkt ein negatives Alpha von 7%. Für die Studie wurden von Golding Capital Partners und der HEC (Professor Oliver Gottschalg) über 4.200 realisierte Transaktionen von 1977 bis 2010, vor allem aus den USA und Europa, ausgewertet.

www.goldingcapital.de



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