15.02.17

Mergermarket M&A-Ranking: Linklaters und CMS an der Spitze (Ausgabe 1-2/2017)

CMS hat im abgelaufenen Jahr die meisten M&A-Deals in Deutschland begleitet, heißt es im aktuellen Ranking des Branchendienstes Mergermarket. Linklaters war Spitzenreiter gemessen am Transaktionsvolumen. Der deutsche M&A-Markt hat sich laut Mergermarket im abgelaufenen Jahr stabil gezeigt. Insgesamt 846 Transaktionen mit einem Volumen von 80,4 Mrd. USD wurden abgeschlossen, das sind 27 Deals mehr als 2015. Wie schon im Jahr zuvor hat CMS auch 2016 laut dem aktuellen Legal League Table Report 2016 die meisten Transaktionen betreut – es waren insgesamt 89, vier weniger als 2015. Hengeler Mueller folgt auf Platz 2 mit 62 Transaktionen, zehn mehr als 2015. Freshfields Bruckhaus Deringer betreute immerhin 20 Deals mehr als 2015, bleibt aber mit 61 Transaktionen knapp hinter Hengeler und belegt Rang 3. White & Case hat 2016 sogar 23 Transaktionen mehr als 2015 begleitet. Mit 56 Deals erreichte sie nun den vierten Platz im Ranking, im Jahr davor lag die Kanzlei noch auf Rang 12. Clifford Chance belegte – wie schon 2015 – mit 48 Deals den fünften Platz. Auf den Rängen 6 bis 8 folgen Gleiss Lutz (46 Transaktionen, -4), Noerr (44 Transaktionen, -7) und Allen & Overy (43 Transaktionen, +11). DLA Piper belegt den neunten Rang (43 Transaktionen, +1), und Latham & Watkins komplettiert die Top Ten mit 41 betreuten Deals (+4). Wirft man einen Blick auf die Volumina der betreuten Transaktionen, sieht das Ranking der Top-Berater etwas anders aus. Hier führt Linklaters (2015: Rang 9) mit einem betreuten Deal-Volumen von 104 Mrd. USD; dafür genügten der Sozietät 39 Transaktionen. Chance folgt wie schon 2015 auf dem zweiten Platz mit 48 Deals und einem Volumen von 86 Mrd. USD. Freshfields, 2015 noch der Spitzenreiter in diesem Ranking, rutschte auf den dritten Platz. Die 61 betreuten Deals hatten einen Wert von 81 Mrd. USD, rund ein Drittel weniger als 2015. Auf den Plätzen 4 und 5 folgen Allen & Overy (43 Deals, 79,6 Mrd. Volumen) und Sullivan & Cromwell (11 Deals, 75,8 Mrd. USD). Mit Cravath Swaine & Moore (4 Deals, 68,6 Mrd. USD) landet überraschend eine Kanzlei auf dem sechsten Platz, die in Deutschland gar nicht präsent ist. Shearman & Sterling belegt nach Platz 20 im Jahr 2015 nun den siebten Rang, mit 68,1 Mrd. USD und 16 Transaktionen. Debevoise & Plimpton folgt mit 66,8 Mrd. auf dem achten Platz. Wachtell Lipton Rosen & Katz – ebenfalls in Deutschland gar nicht mit einem Standort vertreten – erreicht mit einem Transaktionswert von 64,7 Mrd. USD den neunten Platz. Auf Rang 10 (2015: 62) folgt Morrison & Foerster. Die Kanzlei betreute fünf Deals mit einem Volumen von 64,2 Mrd. USD.


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