19.12.11

Mega-Deals lassen Übernahmevolumen in Chemiebranche steigen (Ausgabe 1/2012)

Der Gesamtwert der M&A-Transaktionen in der weltweiten Chemieindustrie ist im dritten Quartal 2011 wieder gestiegen. Gegenüber dem zweiten Quartal stieg das Volumen um 6,4% auf 16,7 Mrd. US-$, so die aktuelle Studie „Chemical Compounds“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Grund dafür ist der höhere Beitrag der sogenannten Mega-Deals. Im zweiten Quartal entfielen insgesamt 10,5 Mrd. US-$ auf Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 1 Mrd. US-$, im abgeschlossenen dritten Quartal waren es 11,7 Mrd. US-$. Die absolute Zahl der Deals (ab einem Volumen von 50 Mio. US-$) fiel von 31 zwischen April und Juni auf 22 zwischen Juli und September. Dabei schwächten sich die M&A-Aktivitäten insbesondere in China ab. „Das nachlassende Wirtschaftswachstum in China sorgt für Zurückhaltung. Im dritten Quartal gab es in der Chemiebranche nur vier Deals mit einem Volumen von mehr als 50 Mio. US-$. Ausländische Investoren beziehungsweise Unternehmen waren an keiner dieser Transaktionen beteiligt. Mittelfristig erwarten wir wieder verstärkte Zukäufe chinesischer Chemieunternehmen sowohl bei der Marktkonsolidierung im Inland als auch bei der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategien im Ausland“, kommentiert Volker Fitzner, Experte für die Chemiebranche bei PwC.



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