02.09.13

Mäßiger Appetit – M&A-Aktivitäten in Handel- und Konsumgüterindustrie stagnieren (Ausgabe 9/2013)

Das Konsolidierungstempo in Konsumgüterindustrie und Handel hat sich im ersten Halbjahr 2013 insbesondere in Europa verlangsamt. Das geht aus der Studie „M&A Insights in Handel und Konsumgüterindustrie 2012/2013“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Weltweit blieb der Gesamtwert der angekündigten Deals mit 120,8 Mrd. US-$ um knapp 4 Mrd. US-$ unter dem Vergleichswert von 2012. Die Zahl der Transaktionen (Volumen mindestens 50 Mio. US-$) sank von 241 auf 225. Fast die Hälfte der Deals betraf ein Unternehmen der Ernährungsindustrie. Für die zweite Jahreshälfte prognostiziert PwC auch für Europa eine lebhaftere Marktentwicklung: „Angesichts sinkender Konsumausgaben in den meisten EU-Ländern sind viele Unternehmen dazu gezwungen, neue Märkte zu erschließen, so dass Übernahmen wieder in den Fokus rücken“, kommentiert Gerd Bovensiepen, Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter bei PwC. Europäische Käufer hatten im ersten Halbjahr 2013 nur 8,1 Mrd. US-$ in Unternehmen außerhalb des Kontinents investiert, im Gesamtjahr 2012 waren es über 43 Mrd. US-$.


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