04.04.13

M&A-Geschäft in der Chemieindustrie zieht wieder an (Ausgabe 4/2013)

Für die weltweite Chemieindustrie war 2012 ein vergleichsweise schwaches Jahr für Übernahmen und Fusionen. Ein wichtiger Grund dafür war die gesamtwirtschaftlich sehr unsichere Lage bei gleichzeitig hohen Kaufpreiserwartungen der Verkäufer.

Nach einer aktuellen Umfrage von A.T. Kearney in der internationalen Chemieindustrie wird das M&A-Geschäft 2013 allerdings wieder Fahrt aufnehmen. Die stärksten Treiber für das Wachstum sind die günstigen Finanzierungskonditionen, eine fortdauernde Konsolidierung in Asien und der Zugang zu kostengünstigen Rohstoffen für Unternehmen in den USA, Kanada und Mexiko. Als größte Gefahren für den M&A-Markt werden eine Abschwächung der Konjunktur und die Schuldenkrise genannt.

Die Teilnehmer der Studie erwarten, dass die M&A-Aktivität im Bereich Spezialchemie stärker zulegen wird als in der Basischemie und im Handel. Regionale Expansion und Kompetenzerweiterung sind die strategischen Transaktionstypen, die am stärksten wachsen werden. Rückwärtsintegrationen schließlich werden laut der Umfrage seltener.

www.atkearney.de



Aktuelle Ausgabe


M&A China/Deutschland


M&A Datenbanken

> M&A DATABASE

Schnellsuche in M&A REVIEW


Anzeige