28.04.11

Incentivierung des Managements bei LBOs (Ausgabe 5/2011)

Für Private Equity-Investoren steht die Incentivierung der Geschäftsführung von Portfoliogesellschaften durch Equity- Beteiligungen im Mittelpunkt ihres Geschäftsmodells. Die vielfältigen, vor allem steuerrechtlichen Probleme von Managementbeteiligungen bei Buy-Outs werden in der M&A-Literatur immer wieder aufgegriffen, allerdings fehlen, bis auf eine Studie aus dem Jahr 2004, empirische Untersuchungen. Deshalb liegt auch wenig zugängliches Material über die heute im Markt üblichen Strukturen der Managementbeteiligung sowie ihre Einschätzung durch Private Equity- Investoren und Management-Teams vor. In den Corporate Governance Guidelines der EVCA wird die Thematik auch nur am Rande angesprochen. Aus diesem Grund wurde in einer Studie der Frankfurt School of Finance & Management eine Befragung von in Deutschland aktiven Private Equity-Sponsoren und Management-Teams durchgeführt. Angesichts der guten Rücklaufquoten von 36,67% (Private Equity-Sponsoren) und 35,29% (Management-Teams) konnten auf dieser Grundlage aktuelle Zahlen zusammengetragen werden.Die Untersuchung zeigt, dass heute sowohl bei Private Equity-Investoren wie auch bei Managern eine hohe Sensibilität hinsichtlich des Themas Incentivierung und möglicher Interessenkonflikte etwa zwischen dem Management und den Altgesellschaftern besteht. Das zentrales Instrument zur Vermeidung dieser Konflikte ist nach Einschätzung aller Beteiligten die Transparenz der Transaktion, wofür allerdings Marktstandards fehlen. Die vollständige Studie erscheint im Mai als Working Paper der Frankfurt School of Finance & Management und kann auf der Website www.frankfurtschool. de heruntergeladen oder über c.schalast(at)fs.de bestellt werden.Die Autoren werden das Working Paper im Rahmen eines Frankfurt School Alumni M&A-Skyline Talk am 24. Mai 2011 vorstellen.



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