04.04.13

Fünfte europäische CMS M&A-Studie: Verkäufer bei M&A-Transaktionen im Vorteil (Ausgabe 4/2013)

Verkäufer auf dem Markt für Unternehmenstransaktionen können ihre Positionen verstärkt durchsetzen und ihre Haftung trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wesentlich beschränken. Dies sind zentrale Ergebnisse der fünften CMS European M&A-Study, für die CMS, der führende europäische Verbund von Anwaltssozietäten, über 1.700 eigenberatene Transaktionen in den Jahren 2007 bis 2012 ausgewertet hat.

Die aktuellen Ergebnisse deuten unter anderem darauf hin, dass die Risikoallokation in Unternehmenskaufverträgen weiterhin auf ein eher verkäuferfreundliches Umfeld hinweist. So nahm 2012 insbesondere in Europa die Anzahl der Locked-Box-Abschlüsse zu (fester Kaufpreis ohne nachträgliche Preisanpassungen). Hier war der Anstieg in Großbritannien, den Benelux-Ländern sowie in Mittel- und Osteuropa am deutlichsten.

Zudem zeigt sich, dass die Haftungshöchstgrenzen kontinuierlich fallen. Bei 54% aller Transaktionen betrug das Limit weniger als die Hälfte des Kaufpreises. Die allgemeinen Verjährungsfristen für Garantieansprüche von rund 12 bis 24 Monaten werden allmählich zum Standard. Die Anzahl der Abschlüsse mit einem Wettbewerbsverbot für den Verkäufer hat gleichzeitig deutlich abgenommen.


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