17.02.17

Finanzindustrie rechnet mit Zunahme von Fintech-M&A-Deals (Ausgabe 1-2/2017)

Die große Mehrheit der Top-Entscheider aus der weltweiten Finanzindustrie erwartet eine zunehmende Anzahl von Transaktionen mit Beteiligung von Financial- Technology-Firmen – und das trotz sehr hoher aktueller Bewertungsniveaus. Obwohl fast alle Befragten Fintechs für überbewertet halten, erwarten sie einen weiteren Anstieg der Bewertungen in den nächsten zwei Jahren, so der Fintech-M&A-Report der Anwaltskanzlei White & Case. Für den Report wurden Entscheider aus Banken, Asset Management, Versicherungen etc. zu ihrer Einschätzung bzw. Prognose für die Entwicklung von Fintech-Unternehmen befragt. Die Befragten betonen besonders die Möglichkeiten zur Kooperation: Rund die Hälfte gibt an, in den nächsten zwölf bis 24 Monaten mit einem Fintech kooperieren zu wollen. Rund ein Drittel plant die Beteiligung oder eine vollständige Übernahme eines Fintechs. Die Finanzindustrie sei jetzt schon deutlich von Fintech-Entwicklungen und M&ADeals getrieben. Es werde künftig wahrscheinlich noch mehr Kooperationen geben. Auch offene Modelle, bei denen mehrere Fintechs und mehrere Banken zusammenarbeiten, seien möglich, so die Studienautoren. Die meisten Finanzprofis erwarten laut der Umfrage, dass der Lending- und Crowdfunding-Sektor bei Fintechs künftig die Transaktionen dominieren wird. Es folgen Blockchain- bzw. virtuelle Währungen, Zahlungsverkehr, digitale Vermögensverwaltung und Robo-Advisors sowie Regulierungstechnologien. 


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