02.09.13

Europäische Energieunternehmen sind im Ausland kaum auf Einkaufstour (Ausgabe 9/2013)

Die M&A-Aktivitäten europäischer Energieunternehmen haben seit der Li­beralisierung des europäischen Energie­sektors in den 1990er Jahren rege zuge­nommen. Mit Hilfe der Beschleunigungs­richtlinien konnte eine Flaute der M&A-Aktivitäten Ende der 1990er beziehungsweise Anfang der 2000er Jahre überwunden werden. Seit 2005 wurden die europäischen Ener­gieversorger zunehmend mutiger und der kumulierte Wert der Übernahmen erreich­te im Februar 2007 über 110 Mrd. Euro. Der Fokus der Akquisetätigkeit war allerdings vorwiegend europäisch. Mitte der 2000er Jahre verlagerte sich das Interesse europäischer Energieun­ternehmen vor allem nach Osteuropa. Nach dem Ende der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 haben sich die Übernahmetätigkei­ten auch in Osteuropa auf einem mode­raten Niveau stabilisiert. Das Volumen der Akquisitionen in Europa ist allerdings im Durchschnitt über die Jahre gesun­ken. Auffällig ist, dass das Interesse europäischer Konzerne am außereuropäischen Ausland bisher vernachlässigbar gering ist und lediglich ein­zelne Transaktionen betrifft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung auf Grundlage der M&A-Datenbank Zephyr von Bureau van Dijk.

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