16.02.17

Europa überflügelt Nordamerika bei M&A im Transportsektor (Ausgabe 1-2/2017)

Mit 219 Deals in einem Gesamtvolumen von 121,1 Mrd. USD schloss der Transaktionsmarkt in der Transport- und Logistikbranche das Gesamtjahr 2016 auf hohem Niveau ab. Die Anzahl der Deals blieb weltweit nur knapp hinter dem Rekordjahr 2015 zurück. Das Gesamtvolumen nahm zwar ebenfalls ab, lag jedoch deutlich höher als in den Jahren 2012 bis 2014. Der deutsche Markt zeigte sich gegenüber dem Vorjahr belebt. Asien bleibt mit 127 Deals die aktivste Region. Die Schifffahrt erlebte 2016 aufgrund anhaltenden Kostendrucks einen massiven Konsolidierungsschub. Der rasant wachsende E-Commerce führte weltweit – und in China im Speziellen – zu Expansionen im Markt der Expresslogistiker. Zu diesen Ergebnissen kommt der Report „M&A in der Transport- und Logistikbranche 2016“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Der europäische M&A-Markt überflügle Nordamerika deutlich sowohl nach Anzahl (69 versus 39) als auch Volumen (33,8 versus 25,3 Mrd. USD) der Deals. Für die größte Zahl und das größte Volumen der Deals mit europäischen Zielen zeichnen europäische Investoren verantwortlich (47 Deals im Gesamtwert von 17,9 Mrd. USD). Bei den außereuropäischen Investoren gebe es einen Wechsel in der Käuferstruktur, so die Autoren der Studie. Im Vorjahr dominierten nordamerikanische Unternehmen mit einigen wichtigen, strategischen Akquisitionen. 2016 stammen die Käufer hingegen aus unterschiedlichen Regionen wie zum Beispiel Australien, Singapur und Saudi-Arabien.


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