02.01.13

A&D-Unternehmen stellen sich auf M&A-Boom ein (Ausgabe 1/2013)

Die Aerospace & Defence-Industrie (A&D) steht vor einer großen Konsolidierungs- beziehungsweise M&A-Welle. Das zeigt die aktuelle Deloitte-Umfrage zum Thema „M&A in der A&D-Industrie“, für die Branchenexperten aus deutschen und internationalen Unternehmen befragt wurden. Aus deren Sicht stellen dabei vor allem steigender Zeitdruck sowie die organisatorische Ausgestaltung eine immer größere Herausforderung dar. Weniger stark ist der Druck auf die OEMs: Während bei den OEMs eher eine horizontale Integration erwartet wird, treten Tier-1-Unternehmen vor allem als Käufer für Tier-2-Zulieferer auf.

 

Knapp zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sehen in dem Vorhaben, durch vertikale und horizontale Integration vom Tier-1-Supplier zum integrierten Systemanbieter zu werden, den stärksten Treiber für die Konsolidierung sowie die weitere Entwicklung in der Branche. Ebenfalls wichtig, aber eine geringere Relevanz hat die generelle Verlagerung kommerzieller Risiken auf die Zulieferer sowie das Auslagern von Produktionskapazitäten. Zudem werden in den nächsten Jahren der Wettbewerb aus Asien, die Kerosinpreise sowie der Emissionshandel die Unternehmensstrategien der A&D-Unternehmen beeinflussen.

 

Die Frage „Wie erfolgreich war eine Unternehmenstransaktion?“ stellen sich alle Befragten und messen den Erfolg. 62% einmal jährlich, 38% halbjährlich oder häufiger. Auffallend ist, dass mit 54% über die Hälfte der Umfrageteilnehmer ihre Erfolgsmessung und den daraus abgeleiteten Handlungsbedarf als unzureichend bezeichnet – das Gegenteil behaupten 46%. Hier scheint noch einiges Optimierungspotenzial zu existieren; insbesondere im Zusammenhang mit der Bedeutung der Post-Merger-Integration (PMI).



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