22.01.10

BayernLB muss sich mit Milliardenverlusten von der Hypo Group Alpe Adria trennen (Ausgabe 2/2010)

Das Bundesland Bayern und der Staat Österreich einigen sich auf ein Rettungspaket für die marode Kärntner Bank Hypo Group Alpe Adria AG (HGAA). Das Abkommen sieht vor, dass die Bayrische Landesbank AdöR ihre Anteile an der HGAA in Höhe von 69% zum symbolischen Preis von 1 Euro an die Republik Österreich abgibt und des Weiteren auf bestehende Forderungen gegenüber der HGAA im Umfang von 825 Mio. Euro verzichtet. Außerdem leistet die BayernLB einen Beitrag zur Sicherung der Liquidität der HGAA durch den Fortbestand bestehender Liquiditätslinien. Insgesamt wird das Abkommen das Bundesland Bayern mit rund 3,75 Mrd. Euro belasten. 2007 erwarb die BayernLB die HGAA für rund 1,7 Mrd. Euro und musste in den folgenden Jahren immer wieder Kapitalzuschüsse gewähren. Zum Stichtag 30.06.2009 hatte die BayernLB der HGAA insgesamt rund 3,3 Mrd. Euro an Liquidität zur Verfügung gestellt.



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